Die Schottlandreise.....


Von: Barbara Bobe, Dirk Reinarz und Herbert.Framke@dlr.de

Teilnehmer der Reise vom 15. bis 27. Juni 1998:

Barbara Bobe
Claus Küster
Anno Werner
Dirk Reinarz
Jürgen Lanzki
Herbert Framke

Teil 1 - Das Vorspiel

Es begab sich am Ende des Jahres des Herrn 1997, als eine Idee das Licht der Welt erblickte. Es sollte eine Expedition in den hohen Norden unternommen werden. Sie sollte dem Zwecke der Weiterbildung der wackeren Helden dienen. Als Ziel wurde spontan das Land des Lebenswassers erkoren. Kaum ward die Idee geboren, als der Hüter des Troisdorfer Grautieres auch schon eine Gruppe zur Planung der Expedition, als auch der Anwerbung weiterer Mitstreiter ins Leben gerufen hatte. Er nannte diese Gruppe nach dem Ziel der Expedition eben "Schottland" (was soviel heißt wie "Schottland"). Die Eltern der Idee (die ehrenwerten Herren Herbert und Günther) bekamen alsbald Verstärkung vom Retter der zwischenmenschlichen Kommunikation, dem ehrenwerten Jürgen. Die Planungen der Reise liefen an, Informationsmaterial wurde beschafft und weitere Mitstreiter wurden gesucht. Alsbald gesellte sich der ehrenwerte Anno (der später als "der Schweigsame" in die Annalen einging) zu der Truppe hinzu. Eine Weile später traf auch der expeditionserfahrene Dirk (der gerade von seiner fünfjährigen Studienreise aus dem wilden Sauerland heimgekehrt war und der bereits über etwas Schottlanderfahrung verfügte) zu der Truppe. Es schien, als habe sich nun das richtige Trüppchen gefunden. So versammelte man sich eines Abends in der Höhle des Grautieres und besprach die Einzelheiten. Die drei Lebenserfahrenen Herren Herbert, Jürgen und Günther beschlossen, sich des Nachts in die Obhut der Einheimischen zu begeben (in der Sprache der Eingeborenen "Bed & Breakfast" genannt). Die beiden Knappen Anno und Dirk suchten mehr den Kampf mit der rauhen Natur und beschlossen zu zelten. Auch über die finanziellen Belange wurde man sich mehr oder weniger einig, so daß es schien, daß der Expedition nichts mehr im Wege stünde. Doch der weise Günther beging einen fatalen Fehler. Er zeigte seinen Mitstreitern zwar eine Flasche erlesensten Aqua Vitae ( = Lebenswasser = Whisky), versprach ihnen gar, diese gemeinsam zu leeren, hielt dieses Versprechen aber nicht ein. Dafür sollte er später von seinem Lehnsherr auf's grausamste bestraft werden. Ihm wurde die Teilnahme an der Expedition verweigert. Als auch später der schweigsame Anno mit finanziellen als auch terminlichen Problemen die übriggebliebenen schockierte, sahen diese die Expedition schon gefährdet. Zur allgemeinen Erleichterung konnten allerdings die beiden ebenfalls naturverbundenen Anno-beinahe-Abwerber, das ehrenwerte Paar Claus und Barbara mit "in's Boot" geholt werden (somit gesellte sich zu den fünf Recken auch ein anmutiges Burgfräulein hinzu). Da der handwerklich geschickte Claus sogar ein weiteres Transportmittel (einen Golf-Kombi) zur Verfügung stellen konnte, wurde die Expedition neu geplant. Die Herren Jürgen und Herbert wollten ihren ursprünglichen Plan, einen großen Teil der Anreise auf der Fähre von Rotterdam nach Hull (welches übrigens so gesprochen wird, wie es geschrieben ist, also mit "u") zu verbringen und dort einen angelsächsischen Mietkarren zu nehmen, beibehalten. Die übrigen vier gedachten allerdings schneller und kostenoptimierter zu reisen und von daher mit eigenem Fuhrwerk die kurze Überfahrt von Calais nach Dover zu nehmen. Da sich die beiden Parteien über die Dauer der jeweiligen Anreise nicht einig werden konnten, wurde beschlossen, daß diejenige Gruppe, welches als erstes in Hull ankommt, in einer Kneipe auf Kosten der zuletzt ankommenden Truppe die ersten Studien der örtlichen Getränke unternehmen sollte. (Wie der Leser später feststellen wird, wurde dieses in eine einzige Runde umgewandelt, welche nachher in den vielen Runden auch wieder unterging). Soweit zur Vorgeschichte.



31.7.1998 Herbert Framke
17.4.2000 URL's aktualisiert HF
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